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C-Junioren: Die ersten Rückschläge in der Stadtoberliga – Im Pokal souverän weiter

C-Junioren: Die ersten Rückschläge in der Stadtoberliga – Im Pokal souverän weiter

Hier kommt unsere Zusammenfassung der fünf vergangenen Spiele unserer C-Junioren:


10.11.18 – Stadtoberliga Dresden – 3. Spieltag

FV Dresden 06 Laubegast – FV Löbtauer Kickers 93   2:1 (1:1)

Wir trafen in dieser Saison zum zweiten Mal auf den FV Laubegast. Im Gegensatz zu unserem Überraschungserfolg in der Qualifikation waren wir personell dieses Mal nicht so gut aufgestellt, wie wir uns das gewünscht hätten. U.a. kam Zana, der am Vortag das erste Mal überhaupt mit dem Team trainiert hatte, zu seinem Debüt. Wir stellten die Grundordnung auch erstmals um und wollten den Gastgebern im Mittelfeld wenig Räume anbieten. Dies gelang, allerdings bleiben dementsprechend selbst in der Offensive recht zahnlos. Das änderte sich erst, als wir doch ein, zwei angeschlagene Spieler in die Partie brachten und erneut umstellten. Die Risikofreude ermöglichte den Blau-Gelben das Führungstor (schöner Sonntagsfernschuss durch Joel in den Winkel) und uns den Ausgleich durch das Debüttor von Zana. 

Zur zweiten Halbzeit hätten wir verletzungsbedingt vorsichtshalber wechseln müssen, nur fehlten halt die Alternativen. So hieß es also, auf die Zähne zu beißen und durchzuspielen. Uns gehörten drei Großchancen, darunter ein reguläres Tor von Erik, welchen der Schiedsrichter leider im Abseits sah. Rojhats Antritt zur Großchance (knapp rechts vorbei) war dann auch erneut sein letzter, da die alter Verletzung wieder aufbrach. Auf der Gegenseite hatten die Gastgeber die erneute Führung auf dem Fuß, doch Oskar parierte gegen den freistehenden Stürmer großartig. Nach Moritz’ Knaller unter die Latte, den der Laubegaster Torhüter noch übers Tor lenken konnte, erzielten die Ostdresdner dann doch noch kurz vor Schluss den Siegtreffer.

Schade, dass es bei uns nicht bis zum Schluss gereicht hat. Die verbliebenen Spieler haben wirklich alles gegeben, um Laubegast Paroli zu bieten und das Spiel auch lange offen gehalten. Glückwunsch an die Blau-Gelben zum verdienten Sieg! 

Fotos: Elisa Ihme

17.11.18 – Stadtoberliga Dresden – 4. Spieltag
FV Löbtauer Kickers 93 – FV Blau/Weiß Zschachwitz   2:4 (1:2)

Der Tabellenführer kam zu uns und beide Teams mussten auf wichtige Leute verzichten, wobei wir doch fast wieder vollzählig waren. Um es vorweg zu nehmen: Der Sieg für die Zschachwitzer ging am Ende in Ordnung, auch wenn sie etwas Glück benötigten, um diesen über die Zeit zu bringen. 

Beide Teams hatten schon in der ersten Hälfte ungefähr gleiche Spielanteile und bemühten sich um ansehnlichen Fußball. Bei den Ostdresdnern ging es immer wieder schnell vertikal vors Tor, dennoch hatten wir das erst einmal ganz gut im Griff. Die Kickers mit drei Großchancen, von denen Kien eine zum 1:0 nutzen kann. Vor der Pause geraten wir durch einen Sonntagsschuss aus der Drehung (ins linke Dreiangel) und einen verwandelten (berechtigten) Elfmeter ins Hintertreffen. 

Wir bemühten uns, im zweiten Durchgang den Ausgleich zu machen, da machte uns das unglückliche 1:3 einen Strich durch die Rechnung. Der Schuss wäre eigentlich 6-7 Meter rechts am Tor vorbeigegangen. Er traf aber den Kopf von Franz, und dadurch trudelte die Kugel unhaltbar für Alex ins linke Eck. Kurz danach fiel auch das 1:4. Nun warfen wir alles nach vorn. Ein wahres Angriffsfeuerwerk ging auf das Zschachwitzer Tor. Leider wollte nur eine der vier Großchancen der letzten zehn Minuten noch in den Kasten (Oskar zum 2:4). Und so blieb es letztlich beim Sieg der Blauen, welcher wohl auch so in Ordnung geht. 

Kompliment dennoch an eine sich niemals aufgebende und beherzt aufspielende Kickers-Mannschaft! 

21.11.18 – Stadtpokal Dresden – Achtelfinale
Post SV Dresden – FV Löbtauer Kickers 93   1:10 (0:3)

Derby im Pokal gegen die Post, das hat doch was! Beide Teams begannen sehr engagiert und schenkten sich nichts. Allerdings war schon in der ersten Hälfte zu sehen, dass die Gastgeber mit unserem hohen Tempo Probleme und öfter das Nachsehen hatten. So konnten die Kickers schnell eine 3:0-Halbzeitführung herausspielen.

In Hälfte Zwei nahm die Spielfreude bei den Weißen noch zu. Alles, was das Zuschauerauge begehrte, wurde aufgeboten. Vom direkt verwandelten Freistoß (Jakob) über furiose Soli bis zum Tor (Markus, Dorian) bis hin zu fantastischem Kombinationsfußball bekam man alles zu sehen. Bei den Schwarz-Gelben war die Moral dann letztlich weg, sodass die Kickers recht problemlos auf zehn Tore erhöhen konnten. 

Glückwunsch an unsere Mannschaft zum Weiterkommen und vor allem zum Wiederfinden des tollen Spielstils! Dem Team des Post SV, der sich in der Schlussminute noch belohnte, wünschen wir weiterhin alles Gute!


24.11.18 – Stadtoberliga Dresden – 5. Spieltag
FV Löbtauer Kickers 93 – Radeberger SV   1:0 (0:0)

Mit dem Radeberger SV kam das Schlusslicht auf die Saalhausener Straße. In den Partien des Jahrgangs 2004, der das Gros der Spieler bei beiden Teams stellt, ging es ja noch nie besonders ruhig zu. Aber was alle Beteiligten in diesem Spiel erleben mussten, ging dann doch viel zu weit.

In der ersten Hälfte bemühen sich zumindest die Kickers noch um Spielkultur. Der RSV steht tief, presst in massiver Überzahl und lauert auf Gegenstöße. Dazu kommen die üblichen Gerangel und theatralischen Schauspieleinlagen. Einer unserer Spieler lässt sich nach Provokation zu einer Tätlichkeit hinreißen und hat Glück, nur verwarnt zu werden. Ansonsten ist es ab und zu recht laut auf dem Feld, zudem wird von Außen auch Unruhe hineingetragen. Torchancen bleiben Mangelware, aber zumindest haben die Kickers welche.

Im zweiten Durchgang bleibt es bis eine Viertelstunde vor Schluss recht friedlich. Beide Mannschaften haben nun mehr Chancen, die aber allesamt nicht zwingend sind. Die größte Gelegenheit hat Kien, dessen Volleyabnahme nach Askhabs Flanke knapp über die Latte geht. Kurz darauf prallt er unglücklich mit dem Torhüter zusammen. Er sieht nach vierminütiger Behandlungspause Gelb-Rot; vor allem, weil die gegnerischen Eltern das so wollen. Weitere vier Minuten später darf dann auch der RSV nach harter Attacke in Unterzahl weiterspielen. Den anschließenden Freistoß setzt Franz zum Goldenen Tor per Kopf ins lange Eck (63.). So laut hat unser Team schon lange nicht mehr gejubelt. Weitere zwei Minuten später kommt der RSV mit viel Willen in unseren Strafraum und erhält zurecht nach Foulspiel einen Elfmeter. Oskar hält grandios den Elfer und den Nachschuss. Danach haut ein Verteidiger der Gäste Dorian das Bein weg. Beide können danach froh sein. Der eine, dass er nur Gelb sieht; der andere, dass der Knöchelschutz ihn vor Schlimmerem bewahrte. Beide Mannschaften gehen verbal aufeinander los. Der junge Schiedsrichter, der einem nur leid tun konnte, hat die Nase voll und pfeift pünktlich ab. 

Am Ende steht ein glücklicher 1:0-Sieg, den wir am Ende mit großem Kampf verteidigt haben. Glückwunsch ans Team! Spielerisch sollten beide Mannschaften diese Partie schnell vergessen. In der zweiten Halbzeit war es Fußball zum Abgewöhnen, der jeder Rugby-Partie alle Ehre gemacht hätte. Es haben sich auch einige Spieler als Field Goal-Schützen für eine weitere Sportart empfohlen… 🙂

Wir zollen auch der Radeberger Mannschaft Respekt, zumindest für ihre großartige kämpferische Leistung! Mit Niederlagen geht allerdings jeder anders um – da gibt es zuweilen stilistische Unterschiede… 😉


Fotos: Elisa Ihme

02.12.18 – Stadtoberliga Dresden – 6. Spieltag
SSV Turbine Dresden – FV Löbtauer Kickers 93   2:0 (1:0)

Manchmal ist Fußball ein bisschen verkehrte Welt. Spiel im Griff gehabt, deutlich mehr Torchancen als der Gegner – und dennoch leer ausgegangen. Da erkennt sich so manche Fußballmannschaft wieder.

Im letzten Liga-Spiel des Jahres mussten wir zu Turbine. Durch die Nachwehen des RSV-Spiels wurden ja einige Umstellungen nötig. Und so brauchten wir ein paar Minuten, um eine gewisse Ordnung auf dem Feld erkennen zu lassen. Dennoch hatten wir in der ersten Hälfte die zwingenderen Chancen. Doch der Torhüter der Johannstädter hielt entweder stark, wir verfehlten knapp das Ziel oder der letzte Pass fand keinen mitgelaufenen Spieler. Auf der anderen Seite musste Oskar im Tor nur einmal glänzend reagieren, bis er dann in der 27. Minute doch geschlagen wurde. Vorausgegangen war wohl der eigenartigste Ballverlust der Kickers, den wir seit langem gesehen haben: Pass im Mittelfeld von Moritz auf Askhab, dessen Laufweg plötzlich vom Schiedsrichter gekreuzt wurde. Er kam dadurch nicht an den Ball, ein Turbine-Spieler schnappte sich sofort die Kugel und schickte den Stürmer auf die Reise, der im Abseits gestanden hatte, ich aber die Möglichkeit zum 1:0 nicht nehmen ließ. Prima! 🙁

Zweiter Durchgang – neues Glück! Wir gingen nun mehr Risiko: Markus mit angebrochener Zehe rein, der war ja heiß wie Frittenfett. Oskar aus dem Tor in die vordere Reihe, um noch mehr Tormöglichkeiten zu erspielen. Ging der Plan auf? Mitnichten! Die Gastgeber sind ja auch nicht blöde – also den „kleineren“ Kickers-Torwart Jakob nach unserem Ballverlust ausgeguckt und die Pille mal eben aus 25 Metern ins obere Eck versenkt. „Läuft ja richtig gut“, wird sich der eine oder andere Zuschauer gedacht haben. Was allerdings danach abging, war wirklich guter Fußball. Die Kickers mit ca. 75% Ballbesitz und sieben bis acht guten Möglichkeiten. Dass die meisten davon Fernschüsse genau auf den Turbine-Torhüter waren, soll nicht unerwähnt bleiben. Die Gastgeber konterten, spielten dies aber nicht immer gut aus. Als auf unserer Seite dann auch noch Franz verletzungsbedingt raus musste, war eine (nun sagen wir mal) „ungewöhnliche“ hintere Reihe im Spiel verblieben, die das aber ganz gut gelöst hat. Dass wir noch bis Dienstag hätten spielen können, ohne den Ball im Netz zu versenken, verdeutlichte eine Szene kurz vor Schluss: Moritz mit Knaller in Richtung Turbine-Tor, der Hüter kann den Ball gerade noch an die Latte lenken. Die Kugel liegt vor dem leeren Tor, und wir schaffen es, sie dem wieder aufstehenden Torwart ans Knie zu schießen. Da war dann auch dem Letzten klar, dass das hier nix mehr wird.

Fazit: Eine Niederlage, die sicherlich nicht nötig war. Wir hatten wesentlich mehr vom Spiel und auch das Chancenplus auf unserer Seite. Im Gegensatz zur vergangenen Woche sahen wir auch eine deutliche Verbesserung der Spielweise. Turbine machte aus wenigen Möglichkeiten eben mehr und gewinnt dadurch auch verdient. Die Atmosphäre am Spielfeldrand und das sportlich-faire Miteinander beider Teams war direkt eine Wohltat.